Wenn Ihr Haus oder Ihre Wohnung über kein automatisches Lüftungssystem verfügt, sollten Sie folgende Hinweise beachten:
Wohnraumlüftung
Dauerlüften durch gekippte Fenster vermeiden. Alle zwei bis drei Stunden für etwa fünf Minuten Fenster ganz öffnen - möglichst mit Durchzug bzw. Querlüftung. So wird für einen kompletten Luftaustausch gesorgt, aber die Wärme bleibt in den Wänden gespeichert.
Beschlagene Scheiben weisen auf eine hohe Luftfeuchtigkeit hin und sind immer ein Hinweis auf nötiges Lüften.
Kellerlüftung
Falsches Lüften im Sommer verursacht gerade in Kelleräumen häufig Feuchtigkeits- und Schimmelschäden. Während der kalten Jahreszeit werden sie dicht verschlossen gehalten, um ein zu starkes Auskühlen zu verhindern. Ein Durchlüften an heißen Tagen führt jedoch zur so genannten Sommerkondensation, d.h. die Wände schwitzen und die Räume werden feucht. Daher:
- An sehr heißen Sommertagen nur morgens und abends lüften, wenn es noch nicht bzw. nicht mehr so warm ist.
- Ansonsten besser mehrmals am Tag für etwa 10 bis 15 Minuten durchlüften.
- Auch selten benutzte Kellerräume im Winter nie ganz auskühlen lassen, sondern leicht temperieren und täglich kurz lüften.
- Möbel, besonders große Schränke, nicht direkt an die Außenwand des Kellers stellen, damit die Raumluft ausreichend zirkulieren kann.
- Wird im Keller Wäsche gewaschen, getrocknet oder gebügelt, sollte immer wieder kurz und kräftig durchgelüftet werden.
